HUGO SCHNIPPERING GmbH & Co. KG wieder auf Erfolgskurs

March 23, 2018

• Sanierung in Eigenverwaltung erfolgreich abgeschlossen
• Schnippering schreibt bereits nach kurzer Zeit wieder schwarze Zahlen
• Unternehmen bleibt in Händen der Familie

Hagen/Bonn, 22. März 2018 – Gut zwei Jahre nach Antragstellung beim Amtsgericht Hagen auf Sanierung in Eigenverwaltung durch die HUGO SCHNIPPERING GmbH & Co. KG ziehen die Beteiligten eine positive Bilanz. Der Spezialist für Kunststoff- und Metalltechnologie schrieb schon nach wenigen Monaten wieder schwarze Zahlen. Die Standorte in Kierspe und Thüringen sowie sämtliche Arbeitsplätze konnten erhalten werden. Die Aufnahme eines weiteren Gesellschafters unterstützte den Sanierungsprozess, das Unternehmen bleibt aber auch in Zukunft im Wesentlichen in den Händen der Gründerfamilie.

Die Aufgabe des vom Gericht bestellten Sachwalters oblag Prof. Dr. Peter Neu, Rechtsanwalt und Partner der Kanzlei ATN d’Avoine Teubler Neu. Das Unternehmen wurde eng vom erfahrenen Experten Dr. Ralf Bornemann, Rechtsanwalt und Partner der dhpg, und dem Unternehmensberater Michael Butz, MB International Consulting, begleitet.

Trotz zufriedenstellender Auftragslage war vor zwei Jahren eine finanziell angespannte Unternehmenssituation entstanden. Grund dafür war ein verzögerter Anlauf größerer, zu finanzierender Neuprojekte. Das Amtsgericht Hagen hatte daraufhin im Juni 2016 auf Antrag der HUGO SCHNIPPERING GmbH & Co. KG das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eröffnet. Dies ermöglicht es einem Unternehmen, die Sanierung in Eigenregie durchzuführen und damit während des gesamten Verfahrens die Geschäfte des Unternehmens weiterzuführen. Dieser Prozess ist nun erfolgreich abgeschlossen.
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Über ATN:
ATN ist eine an mehreren Standorten in NRW ansässige Wirtschaftskanzlei, die mit über 100 Mitarbeitern über besondere Expertise im Bereich Restrukturierung und Insolvenzverwaltung verfügt. ATN gehört in diesem Bereich ausweislich der Wirtschaftswoche zu den Top-Kanzleien in Deutschland.

Über dhpg:
Die dhpg ist eines der führenden, mittelständischen Beratungsunternehmen in Deutschland, das sich auf die Kernbereiche Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Rechtsberatung sowie Insolvenzverwaltung und Sanierungsberatung spezialisiert hat. Das inhabergeführte Unternehmen gehört mit mehr als 500 Mitarbeitern an zehn Standorten zu den 15 größten seiner Branche. Die dhpg ist Teil des Nexia-Netzwerks, das mit über 28.000 Mitarbeitern in 120 Ländern und einem Umsatzvolumen von
3,2 Milliarden US-Dollar zu den Top 10 der internationalen Beratungs-Netzwerke zählt.

Über MB International:
MB Consulting wurde vor 27 Jahren gegründet und ist eine international tätige und spezialisierte Beratungsgesellschaft für die Bereiche Strategieentwicklung, Unternehmensführung, Sanierung/Restrukturierung, BI-Controlling/Finanzmanagement und M&A-Transaktion. Der Fokus der Beratungstätigkeit liegt auf der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit, der Ertragskraft und des Unternehmenswertes der betreuten Mandate. Die Beratungsgesellschaft zeichnet sich durch internationale Erfahrung auf nahezu allen Kontinenten aus. MB Consulting begleitet seine Mandanten zusammen mit dem Schwesterunternehmen Pat Adams bei unternehmensweiten Veränderungsprozessen mit hoher Umsetzungskompetenz und fachlichem, Ingenieurtechnischem, betriebs- und finanzwirtschaftlichen und Digitalisierungs-Know-how.

BGH urteilt gegen AGB Sparkasse wegen Auf- und Verrechnungseinschränkungen der Kunden gegenüber dem Kreditinstitut

Der BGH hat sich in einer Entscheidung – Urteil vom 20.03.2018 – XI ZR 309/16 – mit der Frage der Wirksamkeit einer Allgemeinen Geschäftsbedingung einer Sparkasse auseinandergesetzt und sie bei Geschäften mit Verbrauchern für unvereinbar mit dem Benachteiligungsverbot in § 307 BGB und somit für unwirksam erklärt.
Die Bedingung beschäftigte sich mit den Auf- und Verrechnungseinschränkungen der Kunden gegenüber dem Kreditinstitut. Danach durften die Kunden Forderungen „gegen die Sparkasse nur insoweit aufrechnen, als [ihre] Forderungen unbestritten oder Rechtskräftig festgestellt sind“ (§ 11 AGB der beklagten Sparkasse). Erfasst wurden damit auch Forderungen, die dem Verbraucher bei Rückabwicklungsverhältnissen entstehen und die er den Ansprüchen der Bank aus diesem Verhältnis grundsätzlich entgegensetzen kann.
Gegen die Klausel hatte ein Verbraucherschutzverband geklagt.

Während das Landgericht Nürnberg-Fürth der Forderung des Verbandes, diese Klausel zukünftig zu unterlassen nachkam – Urteil vom 17. November 2015 – 7 O 902/15, wurde sie vom Oberlandesgericht Nürnberg abgewiesen – Urteil vom 28. Juni 2016 – 3 U 2560/15.
Der BGH hat sich der Ansicht des Landgerichts angeschlossen und geklärt, dass die in Frage stehende Geschäftsbedingung der Kontrolle nach §§ 305 ff. BGB unterliegt, ihr jedoch nicht standhalten kann. Sie stelle eine unzulässige Erschwerung des Widerrufrechts dar. Gemäß § 361 II 1 BGB darf von den Vorschriften des Widerrufsrecht – §§ 355 ff. BGB – nicht zum Nachteil der Verbraucher abgewichen werden. Hierbei handelt es sich um (halb-)zwingendes Recht zu Gunsten des Verbrauchers. Allgemeine Geschäftsvereinbarungen, die dagegen verstoßen, indem sie wie hier den Widerruf erschweren, benachteiligen den Verbraucher unangemessen im Sinne des § 307 I 1 BGB.

Fazit:
Allgemeine Geschäftsbedingungen werden immer wieder von den Gerichten geprüft und zum Teil für unwirksam erachtet. Das gilt auch und gerade für die AGB von Banken und Sparkassen. Diese AGB ähneln sich durchaus, weswegen Parallelen bundesweit gezogen werden können. Verrechnungsverbote sind nicht per se unzulässig. In privatschriftlichen Verträgen sind sie grundsätzlich zulässig und nicht zu beanstanden. Anders ist es in AGB. Der BGH hat immer wieder den Schutz der Kunden und Verbraucher betont. Im Urteil vom 20.03.2018 hat er konkret der dortigen Klausel einer Sparkassen-AGB mit Auf- und Verrechnungseinschränkungen der Kunden gegenüber dem Kreditinstitut eine Absage erteilt. Im Zweifel sind auch nach jahrelangem Gebrauch AGB einer intensiven – neuen – Untersuchung zu unterziehen.

Pressemitteilung: Posseik schafft den Neustart

August 24, 2015

Auf der letzten Betriebsversammlung am 24.08.2015 konnte Dr. Peter Neu in seiner Funktion
als Insolvenzverwalter der Posseik Möbelfabriken GmbH den Beschäftigten aussichtsreiche Neuigkeiten mitteilen. Eine Sanierung konnte nach intensiven Bemühungen durch die Veräußerung des Unternehmens erfolgreich abgeschlossen werden. Als Käufer wurde die von dem Investor Dominik Salehi, Bremen, neu gegründete Posseik Möbel GmbH genannt. Die Firma wird ab dem 01.09.2015 unter der Traditionsmarke Posseik am Standort in der Industriestraße 8 in 42929 Wermelskirchen weiter hochqualitative Bad-, Büro- und Dielenmöbel produzieren. Dominik Salehi, Geschäftsführer der Posseik Möbel GmbH: „Die Marke Posseik steht für qualitativ hochwertige Möbel „Made in Germany“. Das wollen wir nutzen“.

Im Zuge der Übertragung des Unternehmens werden 17 Beschäftigte von der Erwerberin übernommen. Den verbliebenen weiteren 59 Beschäftigten konnte mit einer Transfergesellschaft eine Auffanglösung angeboten werden, die diesen einen sozialverträglichen Übergang in ein neues Beschäftigungsverhältnis ohne Kündigung ermöglicht.

Die übertragende Sanierung des Unternehmens ist nicht zuletzt deshalb gelungen, weil die Kunden dem Unternehmen trotz der Insolvenz treu geblieben sind und die qualifizierten langjährigen Mitarbeiter dem Unternehmen die Treue gehalten haben. So konnten die vergangenen Monate genutzt werden, um Posseik auf einen Neustart vorzubereiten. Damit bleibt im Bergischen Land ein wichtiger Möbelhersteller mit hoher Fertigungstiefe und tollen Produkten erhalten.

Remscheid, den 24.08.2015

Dr. Peter Neu
Insolvenzverwalter

Dominik Salehi
Geschäftsführer

Ansprechpartner für Rückfragen:
RA Thorsten Kapitza, ATN d`Avoine Teubler Neu Rechtsanwälte, Tel. 02191-49918-13
Arnd Dorfmüller, Posseik Möbel GmbH, Tel. 02196-9500 51

Achengruppe-Gruppe: Pressemitteilung vom 16.01.2015 – Versteigerung der Kunst

January 16, 2015


Insolvenzverwalter erteilt Aufträge zur Versteigerung der Kunst

Der Insolvenzverwalter über das Vermögen der Achenbach Kunstberatung GmbH, Rechtsanwalt Dr. Marc d’Avoine, hat die Beschlüsse der Gläubigerversammlung umgesetzt und die Aufträge zur Versteigerung der Kunst erteilt. Zuvor wurden international und national geeignete Partner ausgewählt und zahlreiche Gespräche im In- und Ausland geführt. Die notwendigen Verhandlungen waren intensiv und langwierig, es gab immer wieder Bedarf für Nachverhandlungen. Jetzt ist Sotheby’s mit der Versteigerung der für London infrage kommenden Kunstwerke beauftragt.

Für den zahlenmäßig weitaus größeren Restbestand der Kunstgegenstände wurde das Kölner Auktionshaus VAN HAM Kunstauktionen GmbH & Co. KG ausgewählt. VAN HAM konnte überzeugt werden, eine Abendauktion mit ca. 100–150 Werken in ihren Räumen in Köln vorzunehmen. Der Restbestand soll in Tagesauktionen in Düsseldorf versteigert werden. In den kommenden Tagen wird eine Katalogisierung des Bestandes vor Ort vorgenommen. Die Kataloge werden in Kürze zur Verfügung stehen. Vorbesichtigungen werden möglich sein.

Die Auktionen werden voraussichtlich ab Mai /Juni 2015 stattfinden. Alle Rahmenbedingungen, die die Auktionen betreffen, insbesondere deren Terminierung, die Katalogisierung der Kunstwerke, die Veröffentlichung der Verkaufslisten sowie die Bekanntgabe von Terminen für Besichtigungen, liegen nun im Verantwortungsbereich der Auktionshäuser.

 

Eröffnete Insolvenzverfahren beim Amtsgericht Düsseldorf:

  • State of the Art AG, AG Düsseldorf HRA 52942, 501 IN 158/14, 
  • Achenbach Kunstberatung GmbH, AG Düsseldorf HRB 49275, 501 IN 159/14, 
  • Monkey’s Gastronomie GmbH & Co. KG, AG Düsseldorf HRA 18344, 501 IN 160/14

 

Insolvenzanträge innerhalb der Achenbach-Gruppe:

  • Monkey’s Gastronomie Verwaltungs GmbH, AG Düsseldorf HRB 52774, 501 IN 188/14, 
  • Robinson & Freitag GmbH, AG Düsseldorf HRB 48104, 501 IN 189/14, 
  • Beach Boat GmbH, AG Düsseldorf HRB 58864, 501 IN 190/14,
  • State of the Art International Art Advisory GmbH, AG Düsseldorf HRB 56113, 501 IN 196/14, 
  • KÖ 36 Gastronomie GmbH, AG Düsseldorf HRB 34454, 501 IN 220/14, 
  • Achenbach Beteiligungs GmbH, AG Düsseldorf HRB 49233, 501 IN 221/14,
  • Achenbach Immobilien Beteiligungs GmbH & Co. KG, AG Düsseldorf HRA 20625, 501 IN 222/14

Als Gutachter beziehungsweise vorläufiger Insolvenzverwalter wird Dr. d’Avoine auch in diesen Fällen die Sach- und Rechtslage prüfen. Mit einer Entscheidung über die Insolvenzanträge ist in den nächsten Monaten zu rechnen.

Dr. Marc d’Avoine, Insolvenzverwalter

 

Pressekontakt für Rückfragen:

Stefan Lappe
Tel: +49 (0)2058 8975-75
E-Mail: stl@freitag-werbung.de

Freitag! Werbeagentur GmbH
Dornaper Str. 18
42327 Wuppertal

 

Achenbach Gruppe: Pressemitteilung vom 01.10.2014

October 1, 2014

Insolvenzverfahren eröffnet –

Dr. Marc d’Avoine als Insolvenzverwalter bestellt

 

Das Amtsgericht Düsseldorf hat heute die Insolvenzverfahren über die Vermögen der Firmen der Achenbach-Gruppe

  • State of the Art AG, 
  • Achenbach Kunstberatung GmbH und 
  • Monkey’s Gastronomie GmbH & Co. KG

eröffnet. Rechtsanwalt Dr. Marc d’Avoine wurde zum Insolvenzverwalter bestellt, bisher war er vorläufiger Insolvenzverwalter.

Die jeweils erste Gläubigerversammlung für jede der drei betroffenen Gesellschaften wird am 19. November 2014 stattfinden. Auf den nicht öffentlichen Versammlungen wird der Insolvenzverwalter die Gläubiger über die Sach- und Rechtslage, die wirtschaftlichen Verhältnisse und bisherigen Maßnahmen informieren.

Bis dahin werden Dr. Marc d’Avoine und sein Team weitere Gespräche führen und die Auswertung der Unterlagen, Daten und Verträge vorantreiben.

Die Kunstgegenstände, die sich im Besitz der Firma Achenbach Kunstberatung GmbH befinden, sind mittlerweile gelistet und auf Vollständigkeit geprüft worden. Die Werte wurden sowohl durch interne Experten als auch externe Sachverständige geschätzt. Der Insolvenzverwalter bereitet die sachgerechte Verwertung zu angemessenen Bedingungen vor, und zwar in Abstimmung mit den Gläubigern und dem Gericht. Die Prüfung diverser Ansprüche und weiterer Vermögensgegenstände ist noch nicht abgeschlossen und wird noch einige Wochen dauern.

Die drei Monkey’s-Restaurants „East“, „South“ und „Room“ sind noch immer geschlossen, da bisher kein geeigneter Betreiber gefunden werden konnte.

Inzwischen haben auch die Firmen Monkey’s Gastronomie Verwaltungs GmbH, Robinson & Freitag GmbH, Beach Boat GmbH sowie State of the Art International Art Advisory GmbH Insolvenzanträge gestellt. Diese Firmen der Achenbach-Gruppe waren zuletzt nicht mehr aktiv tätig. Als Gutachter wird Dr. d’Avoine auch in diesen Fällen die Sach- und Rechtslage prüfen. Mit einer Entscheidung über diese weiteren Insolvenzanträge ist erst Anfang 2015 zu rechnen.

Eröffnete Insolvenzverfahren beim Amtsgericht Düsseldorf:

  • State of the Art AG, AG Düsseldorf HRA 52942, 501 IN 158/14, 
  • Achenbach Kunstberatung GmbH, AG Düsseldorf HRB 49275, 501 IN 159/14, 
  • Monkey’s Gastronomie GmbH & Co.KG, AG Düsseldorf HRA 18344, 500 IN 160/14

Standort Wuppertal: Geänderte Verkehrsführung!

September 6, 2014

Liebe Besucherinnen und Besucher,

bitte beachten Sie, dass es bei der Anfahrt zu unserem Büro verkehrsbedingt zu erheblichen Verzögerungen kommen kann. Wegen der Umbaumaßnahme Döppersberg ist seit Juli 2014 die Bundesstraße 7 im Zentrum von Wuppertal-Elberfeld auf einer Strecke von gut 500 m für mehrere Jahre gesperrt. Insbesondere die Kreuzung Bundesallee/Bahnhofstraße/Gathe ist weitgehend nicht passierbar. Auf zahlreichen Anfahrtswegen sind Sie daher gezwungen, Umleitungen zu folgen. Hier kann es trotz speziell darauf abgestimmter provisorischer Vorrichtungen und Ampelschaltungen zu Verzögerungen kommen.

Da Ihr Navigationssystem auf die Sperrung möglicherweise nicht eingestellt sein wird, geben wir eine Übersicht der Umleitungen für die wichtigsten Anfahrstrecken:

ATN Rechtsanwälte – Anfahrt bei Sperrung der B7 in Wuppertal

 

 

 

 

 

 

 

 

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Aachenbach Gruppe: Pressemitteilung vom 29.08.2014

August 29, 2014

Der vorläufige Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Dr. Marc d‘Avoine setzt die Bestandsaufnahme der von der Insolvenz betroffenen Betriebe der Achenbach-Gruppe fort und reagiert bei den Monkey’s Restaurants.

Achenbach Kunstberatung GmbH

Abgleich der Inventarliste der Kunstgegenstände – bisher keine Abweichungen

Alle vorgefunden Kunstbestände wurden vom vorläufigen Insolvenzverwalter und seinem Team in Listen erfasst mit Hilfe von externen Experten vorläufig bewertet. Zwei Kunsthistoriker wurden mit der tatsächlichen Überprüfung der Kunstbestände beauftragt. Beim Abgleich der mehrere hundert Kunstgegenstände umfassenden Inventarliste mit dem effektiven Bestand gab es bisher keine Abweichungen. Die von Dr. d’Avoine bisher ermittelten Werte werden zur Zeit von einem unabhängigen Sachverständigen überprüft.

Monkey’s Gastronomie GmbH & Co.KG

Verhandlungen mit Interessenten werden fortgesetzt, letzte Mitarbeiter wurden heute freigestellt

Die Interessenten an den von der Insolvenz betroffenen Monkey’s-Restaurants haben dem vorläufigen Insolvenzverwalter bislang weder Angebote noch brauchbare konzeptionelle Vorschläge für eine Übernahme gemacht. Eine Wiederaufnahme des Betriebs der Monkey’s ist daher nicht in Sicht. Die Gespräche mit den Übernahme-Interessenten werden trotzdem fortgesetzt, um möglichst noch im Herbst einen Investor zu finden, der den Restaurantbetrieb wieder aufnimmt.Nach Stellung des Insolvenzantrags konnten die Money’s-Mitarbeiter nicht mehr bezahlt werden. Der größte Teil der Mitarbeiter der drei Restaurants hat aber bereits neue Jobs gefunden. Einige wurden in neue Beschäftigungen vermittelt, andere haben selbstständig neue Anstellungen gefunden. Die verbliebenen 15 Mitarbeiter wurden heute gekündigt und freigestellt. Mit der Freistellung können diese Mitarbeiter nun Arbeitslosengeld beantragen. Mit der in einigen Wochen erwarteten Eröffnung des Insolvenzverfahrens werden alle Mitarbeiter der Monkey´s Restaurants rückwirkend die noch ausstehenden Löhne und Gehälter als „Insolvenzgeld“ vom Arbeitsamt erhalten.

Achenbach Gruppe: Pressemitteilung vom 23.08.2014

August 23, 2014

Vorläufiger Insolvenzverwalter setzt Ermittlungen fort / Sammlung Rheingold nicht betroffen

Rechtsanwalt Dr. Marc d’Avoine, der vorläufige Insolvenzverwalter der zur Achenbach-Gruppe gehörenden Firmen State of the Art AG, Achenbach Kunstberatung GmbH und Monkey’s Gastronomie GmbH & Co. KG, hat seine Ermittlungen fortgesetzt. Dr. d’Avoine und sein Team der Kanzlei ATN Rechtsanwälte haben mittlerweile mit diversen Gläubigern gesprochen, die mit der Achenbach-Gruppe in Kontakt stehen. Vorstand, Geschäftsführer und Mitarbeiter der betroffenen Achenbach-Firmen sind kooperativ und haben angeforderte Unterlagen im Wesentlichen zur Verfügung gestellt, weitere Anfragen des vorläufigen Insolvenzverwalters werden bearbeitet. Marc d’Avoine hat inzwischen mit dem in Untersuchungshaft sitzenden Helge Achenbach und seinem Verteidiger persönlich gesprochen.

 

Achenbach Kunstberatung GmbH

Erste Schätzung, Einzelverkauf und Auktion

Die Achenbach Kunstberatung GmbH (AKB) hat Kunstgegenstände in ihrem Bestand, zum Teil ist Kunst auch an Museen verliehen, in jedem Fall aber versichert. Solange Verträge laufen und von beiden Seiten erfüllbar bleiben, können versicherte Gegenstände grundsätzlich in Museen oder an gesicherten Orten bleiben; das ist eine Frage des Einzelfalls. Dr. d‘Avoine hat zusammen mit Mitarbeitern bereits eine erste Schätzung der Bestände vorgenommen. Diese wird in den nächsten Wochen von externen Sachverständigen verifiziert. Erst nach der Bewertung der Gegenstände sollen sie zu angemessenen Bedingungen verkauft werden. Das wird zum Teil durch Einzelverkäufe, zum Teil durch eine Auktion geschehen können, was aber noch nicht entschieden ist. Der weitere Weg wird mit den Gläubigern und dem Gericht abgestimmt. Nicht betroffen sind die Vermögenswerte Dritter, beispielsweise die Sammlung Rheingold, die nicht zum Vermögen der AKB gehört.

 

State of the Art AG

Komplexe Gruppenstruktur

Die State of the Art AG ist die Muttergesellschaft der Monkey’s Gesellschaften. Da die Gruppenstruktur komplex ist, werden die Untersuchungen noch eine Weile andauern. Das gilt auch für Ansprüche der Gesellschaften untereinander. Dazu wurde mit Zustimmung des Amtsgerichts ein externer Wirtschaftsprüfer eingeschaltet, der Dr. d’Avoine und sein Team unterstützt.

 

Monkey’s Gastronomie GmbH & Co. KG

Verhandlungen mit Übernahmeinteressenten

Die Monkey’s Gastronomie GmbH & Co.KG ist eine Tochtergesellschaft der State of the Art AG und hat die drei Restaurants Monkey’s East, Monkey’s West und Monkey’s room betrieben. Alle Restaurants am Graf-Adolf-Platz 15 in Düsseldorf haben unverändert Betriebsferien. Interessenten für die Übernahme sind vorhanden, allerdings sind die Gespräche noch nicht aus einem frühen Verhandlungsstadium hinaus gekommen. Aus Datenschutzgründen kann zu den Interessenten nichts veröffentlicht werden, aber die Gespräche laufen intensiv.

Dr. Marc d’Avoine vorläufiger Insolvenzverwalter

 

Insolvenzeröffnungsverfahren beim Amtsgericht Düsseldorf:


  • State of the Art AG, AG Düsseldorf HRA 52942, 501 IN 158/14, 

  • Achenbach Kunstberatung GmbH, AG Düsseldorf HRB 49275, 501 IN 159/14 

  • Monkey’s Gastronomie GmbH & Co.KG, AG Düsseldorf HRA 18344, 500 IN 160/14

 

Pressekontakt für Rückfragen:

Stefan Lappe

Tel: +49 2058 8975-75

E-Mail stl@freitag-werbung.de

Achenbach Gruppe: Informationen zur Pressekonferenz am 13.08.2014

August 13, 2014

Prüfungen werden fortgesetzt

Seit der Anordnung von Sicherungsmaßnahmen in den Insolvenzeröffnungsverfahren über das Vermögen der Gesellschaften der Achenbach-Gruppe State of the Art AG, Achenbach Kunstberatung GmbH und Monkey’s Gastronomie GmbH & Co. KG am vergangenen Donnerstag, 07.08.2014, prüft der vorläufige Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Dr. Marc d’Avoine, mit seinem Team alle relevanten Sachverhalte.

Ergänzungen zu den bisherigen Presseinformationen vom 08.08.2014 und vom 12.08.2014:

Dr. Marc d’Avoine und sein Team der Kanzlei ATN Rechtsanwälte haben in allen drei bisherigen Insolvenzeröffnungsverfahren Gespräche mit Gläubigern, Mitarbeitern und anderen Personen geführt, die mit dem Fall in Berührung stehen. Die Geschäftsleitungen der betroffenen Unternehmen sowie Mitarbeiter haben zahlreiche Daten zur Verfügung gestellt.Die Büros der Gruppe wurden inspiziert, Standorte in Augenschein genommen, Inventar und Kunst besichtigt und Unterlagen ausgewertet.Die erhobenen strafrechtlichen Vorwürfe beschäftigen zurzeit die Justiz. Die zivilrechtlichen Konsequenzen für die Gesellschaften und ihre Organe sowie Gläubiger sind noch im Detail zu analysieren.

Achenbach Kunstberatung GmbH

Nach Aufnahme, sachverständiger Schätzung und Bewertung der Gegenstände, die sich im Bestand der Achenbach Kunstberatung GmbH befinden, wird vom Insolvenzverwalter eine sachgerechte Vermarktung zu angemessenen Bedingungen angestrebt. Zurzeit werden unabhängige ausgewiesene Sachverständige zur Ermittlung der Werte angefragt. Nach Prüfung der Expertisen der Sachverständigen werden deren Angebote zur Taxierung ausgewertet. Der weitere Weg soll mit den Gläubigern und dem Gericht abgestimmt werden. 

State of the Art AG

Die Firma State of the Art hat zum Teil auch mit Oldtimern gehandelt. Die Gruppenstrukturen werden zurzeit untersucht und beleuchtet. Das gilt auch für Ansprüche der Gesellschaften untereinander. Hierzu ist zusätzlich ein externer Wirtschaftsprüfer eingeschaltet, der den vorläufigen Insolvenzverwalter unterstützt. 

Monkey’s Gastronomie GmbH & Co. KG

Über die Wiederaufnahme der Betriebe ist noch nicht entschieden. Interessenten für eine Übernahme sind vorhanden.  Aus Datenschutzgründen können Identität, Namen, Inhalte im laufenden Prozess nicht veröffentlicht werden. Die Gespräche laufen intensiv. Mitarbeiter wurden bisher nicht gekündigt, sondern im Rahmen einer Betriebsversammlung am Dienstag, den 12.08.2014, über die aktuelle Situation informiert.

Insolvenzeröffnungsverfahren beim Amtsgericht Düsseldorf:

  • State of the Art AG, AG Düsseldorf HRA 52942, 501 IN 158/14, 
  • Achenbach Kunstberatung GmbH, AG Düsseldorf HRB 49275, 501 IN 159/14 
  • Monkey’s Gastronomie GmbH & Co.KG, AG Düsseldorf HRA 18344, 500 IN 160/14 

Dr. Marc d’Avoine vorläufiger Insolvenzverwalter

Pressekontakt für Rückfragen:

Stefan Lappe
Tel: +49 2058 8975-75
E-Mail stl@freitag-werbung.de

Freitag! Werbeagentur GmbH
Dornaper Str. 184
2327 Wuppertal State of the Art AG

Achenbach Gruppe: Pressemitteilung vom 11.08.2014

August 11, 2014

Vorläufiger Insolvenzverwalter veranlasst erste Maßnahmen

Seit der Anordnung von Sicherungsmaßnahmen in den Insolvenzeröffnungsverfahren über das Vermögen der Firmen der Achenbach-Gruppe State of the Art AG, Achenbach Kunstberatung GmbH und Monkey’s Gastronomie GmbH & Co.KG vom vergangenen Donnerstag hat der vorläufige Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Dr. Marc d’Avoine bereits erste Maßnahmen veranlasst.

Dr. Marc d’Avoine und sein Team beschäftigen sich zur Zeit intensiv mit den überlassenen Akten, Unterlagen, Daten und Verträgen. Der vorläufige Insolvenzverwalter hat bereits mit diversen Beteiligten gesprochen, Standorte in Augenschein genommen, Inventar und Kunst besichtigt und Unterlagen ausgewertet. Weitere Daten und Informationen wurden angefordert und Besprechungen festgelegt. Die Analyse der komplexen Sachverhalte und Rechtsbeziehungen wird allerdings noch Wochen dauern. Auch die rechtlichen Auseinandersetzungen zwischen der Gruppe bzw. Helge Achenbach und der Erbengemeinschaft des am 26.11.2012 verstorbenen Berthold Albrecht sind noch im Einzelnen zu beleuchten und zu bewerten.

Die Firma State of the Art AG ist Muttergesellschaft der Monkey’s Gastronomie GmbH & Co. KG. Schwestergesellschaft ist die Firma Achenbach Kunstberatung GmbH. Die Gruppenstrukturen werden untersucht und beleuchtet. Das gilt auch für den Kunsthandel und den Bestand an Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie Kunst und Fahrzeuge. Nach Aufnahme, sachverständiger Schätzung und Bewertung der Gegenstände wird eine sachgerechte Vermarktung zu angemessenen Bedingungen angestrebt. Dieses soll mit den Gläubigern und dem Gericht abgestimmt werden. Weitere Ansprüche und Vermögensgegenstände werden zur Zeit aufgenommen, untersucht und bewertet.

Die drei Restaurants unter den Bezeichnungen Monkey’s east, Monkey’s south und Monkey’s room (www.monkeysplaza.com) am Düsseldorfer Graf-Adolf-Platz haben zur Zeit Betriebsferien. Über die Wiederaufnahme der Betriebe ist noch nicht entschieden; die Prüfungen und Gespräche sind gerade angelaufen.

Weitere Details erläutert Dr. Marc d’Avoine in der Pressekonferenz am Mittwoch, 13.08.2014 um 14:00 Uhr im Restaurant Monkey’s room, Graf-Adolf-Platz 15 in Düsseldorf.

Anmeldung zur Pressekonferenz bitte unter presse@freitag-werbung.de

 

Insolvenzeröffnungsverfahren beim Amtsgericht Düsseldorf:


  • State of the Art AG, AG Düsseldorf HRA 52942, 501 IN 158/14, 

  • Achenbach Kunstberatung GmbH, AG Düsseldorf HRB 49275, 501 IN 159/14 

  • Monkey’s Gastronomie GmbH & Co.KG, AG Düsseldorf HRA 18344, 500 IN 160/14